Ein Tagesgeldkonto ist eine Mischform aus einem Girokonto und einem Sparbuch, das eine der sichersten Geldanlagen darstellt, da Geldanlagen bei den Banken (z. B. Tagesgeld, Festgeld und Sparbücher) durch den Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin garantiert werden. Der Anleger zahlt auf sein Tagesgeldkonto einen beliebig hohen Geldbetrag ein und bekommt dafür Zinsen. Die Tagesgeldzinsen liegen zurzeit zwischen ca. 3,5 und 6 % (die Höhe der Zinsen ist bei jeder Bank unterschiedlich) und sind damit deutlich höher als die Zinsen bei einem Sparbuch, die um 1 % betragen. Wie hoch die Tagesgeldzinsen sind, richtet sich sowohl nach dem Zinsniveau, das auf dem Geldmarkt herrscht, als auch nach der Höhe des Betrages, den der Anleger auf sein Tagesgeldkonto einzahlt. Je höher die Tagesgeldanlage, desto höher fallen häufig auch die Zinsen aus. Der Anleger kann sich sein Tagesgeld jederzeit auszahlen lassen und ist nicht an eine Kündigungsfrist gebunden, wie z. B. bei einer Festgeldanlage.